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19.01.2019 - Wenn sich ein 0:3 wie ein Sieg anfühlt…

… dann hat man scheinbar einiges richtig gemacht. Aber der Reihe nach:
Nachdem der Start ins neue Jahr etwas holprig verlief und wir letzte Woche im vorgezogenen Spiel gegen Rosellen hinter unseren Ansprüchen zurückblieben, konnten wir in dieser Woche nach einer halben Ewigkeit endlich wieder mit weitestgehend genesendem Kader in einer funktionstüchtigen Halle trainieren. Juhu! Es stand das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Leverkusen auf dem Programm. Die Spielstärke des sympathischen Teams durften wir bereits vor Saisonbeginn in Erfahrung bringen. Siegchancen rechneten wir uns keine aus, dennoch freuten wir uns schon lange auf diese Begegnung. Spiele gegen starke Teams machen bekanntlich mega Spaß und schließlich hat man nichts zu verlieren!

Mit dieser Motivation sind wir nach Leverkusen aufgebrochen, wo uns ein volles Stadion erwartete (leider für die falsche Sportart :-P). Dank des spontanen Einsatzes von Elisa, die als Jugendspielerin zum ersten Mal Bezirksliga-Luft schnuppern durfte, und Melis, die sich trotz Verletzung mal eben von Zuspiel auf Libera umfunktionieren ließ, konnten wir mit dem größten Kader der letzten vier Spiele antreten – sage und schreibe 8 (in Worten: acht!) Mädels.
Die einzelnen Sätze in der Zusammenfassung:

Satz 1: Ergebnis 22-25. Nach leichten Startschwierigkeiten werden wir richtig heiß, gleichen aus, genießen eine 2-Punkte-Führung, zwingen den Gegner zu Auszeit und Doppelwechsel, und werden schließlich nervös.. Schade!

Satz 2: Ergebnis 21-25. Beeindruckt von Satz 1 trotten wir dem Gegner hinterher, lassen einen großen Rückstand entstehen – leider zu groß für die tolle Aufholjagd am Ende des Satzes.

Satz 3: Ergebnis 18-25. Bis zur Satzmitte gleich auf, dann war scheinbar irgendwie die Luft raus.
Fazit: Meiner Meinung nach die stärkste Leistung von uns in der bisherigen Saison. Kampfgeist, gute Stimmung und Absprache gekoppelt mit super Annahme, Zuspiel und Angriffskraft. Das hat einfach Spaß gemacht! Strahlende Gesichter übertünchen die Enttäuschung, sich nicht wenigstens mit einem Satzgewinn belohnt zu haben. Und wenn sogar die Mannschaft aus Rosellen ins Staunen gerät, weiß man, man hat alles richtig gemacht. Das Spiel haben wir heute nicht gewonnen, dafür aber eine Menge Selbstbewusstsein! :-)

Am Start waren:
Steffi, die durch kluges und sauberes Zuspiel die Fäden zog,
Adriana, die auf ihrer neuen Diagonalposition ordentlich Radau machte,
Seyma, die von der Mitte aus stets alles im Blick hatte,
Melis, die Libera spielte, als würde sie das schon ihr Leben lang tun,
Majken, die die schwierigsten Bälle über Außen versenkte,
Olga, die halt einfach „Hamma“ ist,
Elisa, die als KL-Spielerin gegen den BeL-Tabellenführer ordentlich punkten konnte,
und Franzi, die stolze Mannschaftsführerin und Schreiberin dieses Berichts.

Frauen I 18-19