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21.01.2018 - Überraschende 3:2 Niederlage gegen Mönchengladbach

Oder war das vielleicht doch nicht so überraschend?
Zum 2. Mal in Folge mussten wir an einem Sonntag morgen recht früh losfahren, um unser Spiel in Rosellen zu bestreiten.
Nachdem das 1. Spiel, was von uns gepfiffen wurde, bereits recht ausgeglichen war und 5 Sätze gedauert hatte, haben wir uns vorgenommen ein deutliches Spiel abzuliefern, welches nicht so lange dauern sollte und zu unseren Gunsten ausgeht.

Ja tolle Idee... der 1. Satz sah auch eigentlich danach aus, als ob das ein realistisches Ziel wäre. Die Punktverluste erlitten wir meist durch unser eigenes Verschulden und hielten sich eigentlich in Grenzen. 25:13 klingt deutlich und vernünftig. Motiviert und mit dem Ziel vor Augen noch mehr zu geben, denn wir hatten den Eindruck da geht noch mehr, wir plätschern ein bisschen, weil wir oft nur soviel gegeben haben, wie wir mussten.
Ok, ab in den nächsten Satz. Irgendwie lief es von vornerein nicht mehr so wie es sollte. Was war denn da auf einmal los??? Der ganze Satz war so gestaltet, dass wir uns einen Punkt und den Aufschlag erkämpft und sofort wieder das Aufschagrecht verloren haben. Und die Serie von drüben... oha sollen wir das wirklich erwähnen? 9-17.... das sind einfach mal 8 Punkte ohne Gegenwehr. 24 zu 12 stand es als ich in den Aufschlag ging mit den Worten: „Das hab ich schonmal geschafft das mache ich nochmal!“ Beide Auszeiten vom Gegner wurden in dieser Serie genommen und zuletzt konnten wir noch ein paar Punkte gutmachen. Leider konnten wir den zurückkommenden Angriff nicht abwehren und da war der Satz dann doch vorbei. 25:19. Zu wenig Druck am Netz und zu unkonzentrierte Pässe und Stellspiel.

Ok 3. Satz was tun? Umstellen... Schien auch anfänglich besser zu laufen, doch gab es wieder eine kleine Flaute Mitte des Satzes, worauf entgegen von Absprachen auf einmal Ansagen gemacht wurden, die irgendwie etwas undurchdacht waren und das sorgte leider für totales Chaos. Da merkt man leider doch, wenn der Trainer nicht da ist. Das waren wohl Überreaktionen aus Panik vor der Misere des Satzes davor.
Wir haben leider etwas zu lange gebraucht, um uns von dem eigens produzierten Chaos zu lösen und mussten den Satz dann doch 25:21 abgeben.

Satz 4 durfte nicht so starten! Nochmalige Umstellung zu einer etwas gewohnteren Aufstellung mit den Ersatz Zu- und Diagonalspielern, deutlich klareren Ansagen, stärkerem Selbstvertrauen und viel Kämpfen konnten wir den deutlichen Abstand des 1. Satzes wieder klarstellen.

Satz 5 war wahrscheinlich von den schwindenden Kräften und Konzentrationsverlust geprägt. Der Wille war da, nur leider war, das Spiel nicht mehr so sauber, wie im Satz davor.
Vielleicht war der Wechsel aus der Not auch nicht das Beste... schwer zu sagen. Es lief leider nicht mehr ganz so rund und die Gladbacher rochen ihre Siegesmöglichkeit und pushten sich.
Ja, leider hatten sie damit Erfolg.

Es wurde hier deutlich: Die Hinrunde spiegelte nicht komplett das tatsächliche Niveau dieser Bezirksklasse wieder und wir müssen dringend anfangen wieder Punkte zu holen. Wir können das durchaus schaffen, nur müssen wir langsam etwas mehr als Mannschaft zusammen einen Schneeball bauen und den ins Rollen bringen! Lasst uns das machen Mädels! Wir schaffen das, wenn wir die Lage ernst genug nehmen und hart arbeiten!
VSC for the win!

Steffi

Frauen I 17-18